Detox
  • Foto: Greenpeace Hamburg / Konrad Daleske

Die Greenpeace Detox Kampagne ist vor allem eine Wasserschutzkampagne. Die Kleidungsproduktion spült weltweit sehr giftige und persistente Chemikalien in die Flüsse und Meere. Hierbei geht es beispielsweise um krebserregende Azofarbstoffe, für Wasserlebewesen hormonell wirksame und persistente Per- und Polyfluorierte Chemikalien oder um Weichmacher in TShirt-Aufdrucken. Wir wollen, dass diese Gifte komplett aus der Produktion verschwinden. Sie sollen nicht nur aus dem Endprodukt verschwinden, sie dürfen gar nicht erst eingesetzt werden. Denn die Alternativen sind da: Beispielsweise GOTS-zeritifizierte Kleidung beweist, dass es sehr wohl möglich ist ökologisch verträglich Kleidung zu produzieren.

 

Doch wir machen an dieser Stelle nicht halt. Auch das Motto “reduce, reuse, recycle” steht für uns im Mittelpunkt, da der unglaubliche Überkonsum von Kleidung allein schon ein Problem ist. Wir wollen wieder den Wert von Kleidung vermitteln und kämpfen gegen die Wegwerfmentalität. Darum führen wir jährlich drei bis vier Kleidertauschpartys durch, bei welchen jeweils um die 200 Gäste Kleidungsstücke miteinander tauschen statt shoppen.

 

Ebenfalls immer mehr in den Fokus rückt für uns das Thema Elektronikprodukte. Auch dort werden in den Produktionsländern hochgiftige Chemikalien arglos in die Flüsse gespült. Auch hier setzen wir uns auf der einen Seite für ein Verbot dieser Chemikalien ein und arbeiten auf der anderen Seite daran, dass diese Produkte wieder länger eingesetzt werden und Überkonsum reduziert wird. Smartphones lassen sich reparieren und somit länger einsetzen. Das spart Geld, schon den Geldbeutel und ist gut für die Umwelt.  Dafür organisieren wir Schulungen für die Ehrenamtlichen von Repair-Cafés und Reparatur-Initiativen sowie Repair-Cafés speziell für Smartphones.

 

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