Gastvorträge

Wir kommen zu Veranstaltungen, Seminaren und Workshops.

Du kannst uns auch in deine Schule einladen – zum Beispiel im Rahmen von Projektwochen, oder weil es ganz einfach in den Unterricht passt, zum Beispiel in den Fächern Politik, Ethik, Biologie oder Erdkunde.

Wir halten Power-Point-Vorträge und können, wenn erwünscht, auch mit Kurz-Videos oder Dias arbeiten. Bei Schülern finden Greenpeace-Besuche meist großes Interesse.

Alle Vortragenden arbeiten ehrenamtlich. Darum bitten wir euch mit einigem Vorlauf zu buchen. Auch ist es möglich, dass nicht immer alle Vorträge (sofort) verfügbar sind.

Wirtschaft – Vom Kopf auf die Füße stellen: Gemeinwohl-Ökonomie

Unser heutiges Wirtschaftssystem wird mit der Gemeinwohlökonomie vom Kopf auf die Füße gestellt. Das Geld ist zum Selbstzweck geworden, statt ein Mittel zu sein für das, was wirklich zählt: Ein gutes Leben für alle”, so Christian Felber, Autor des Buches “Gemeinwohl-Ökonomie” und Mitinitiator der weltweiten GWÖ-Bewegung.
Greenpeace hat Ende 2017 seine erste Gemeinwohlbilanz erstellt. Ein halbes Jahr wurde intensiv in der Zentrale mit einem Team an der Erstellung der ersten Gemeinwohl-Bilanz bei Greenpeace gearbeitet. Greenpeace hat dabei recht gut abgeschnitten mit über 600 von max. 1.000 Punkten. Aber wichtiger noch als die erreichte Punktzahl ist der Prozess der damit verbundenen Organisations-Entwicklung.

Diego Weiland stellt die Gemeinwohl-Ökonomie vor und gibt Einblick in die Erstellung der GWÖ-Bilanz bei Greenpeace.

Referent: Diego Weiland

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Greenpeace – Die Welt zu Zeugen machen: Methoden der Umweltarbeit von Greenpeace

Greenpeace_DieWeltZuZeugenMachen

Von der Fahrt in den Atompilz bis zur Recherche von Gentechnik veränderten Futtermitteln ist es ein weiter Weg. Nicht nur die Umweltthemen haben sich verändert, auch die Methoden von Greenpeace haben sich weiterentwickelt. Der Vortrag zeichnet diese Entwicklung am Beispiel der Greenpeacegeschichte nach.

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Referent: Diego Weiland

Mobilität – frischer Wind für die City!

Verstopfte Straßen und hohe Gesundheitsbelastungen durch Abgase und Lärm zeigen: Gerade in Städten brauchen wir eine neue Mobilität.

Negativbeispiel NO2: Hamburg hält wie die meisten deutschen Großstädte auch sechs Jahre nach Einführung den EU-Grenzwert nicht ein, Hauptverursacher sind Diesel-PKW.

Positive Trends: Vorreiter Kopenhagen zeigt dagegen, dass es machbar ist, den Autoverkehr auf ein Minimum zu reduzieren. Der Berliner Volksentscheid für mehr Radverkehr demonstriert, dass auch hierzulande der dringende Wunsch nach besserer Fahrrad-Infrastruktur besteht – auch von Seiten der Autofahrer.
Und nicht zuletzt: Mobilität spielt beim Klimaschutz eine Schlüsselrolle, denn ein Fünftel der Treibhausgase entstehen durch den motorisierten Verkehr.

Der Vortrag umreißt Situation und Lösungsmöglichkeiten und gibt Tipps zum eigenen Handeln.

Referentin: Susanne Timm

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Müll im Meer – wie Plastik unsere Ozeane gefährdet

Immer größere Mengen von Plastikmüll verschmutzen zunehmend die Weltmeere. Allein bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll – ausgebreitet entspricht dies einer Fläche, die ungefähr so groß ist wie Großbritannien – gelangen Jahr für Jahr von Land aus ins Meer.

Das Problem: Plastikmüll verrottet nicht, er zerfällt nur über Jahrzehnte und Jahrhunderte in immer winzigere Teile und bedroht das Leben in den Ozeanen. Selbst in der entlegenen Antarktis fand Greenpeace bei einer Exkursion Anfang des Jahres Mikroplastik in sieben von acht Wasserproben. Über den Plastikmüll im im Meer  wird in dem Vortrag informiert. Die Gefahren des Plastikmülls auf Tiere und auf die Gesundheit der Menschen werden – so weit bekannt- aufgezeigt. Aktionen,Forderungen und Tipps von Greenpeace zum Schutz der Meere bilden den Abschluss des Vortrags.

Referenten: Lothar Hennemann oder Susanne Timm

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Meere – Wale: Symbole des Lebens

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Die Faszination von großer und kleiner Wale, Arten und Biologie sowie Wale in der Nordsee sind Thema des Vortrages “Wale – Symbole des Lebens”. Aber auch die Probleme mit der industriellen Fischerei sowie die Verlärmung und Vergiftung der Ozeane sowie Greenpeace-Aktivitäten werden angesprochen. Es gibt viel zu sehen und einiges zu hören.

Zu diesem Vortrag gibt es auch einen Flyer zum Download.

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Meere – Korallenriffe: Die Regenwälder der Meere

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Korallenriffe sind die größten je von Lebewesen errichteten Gebilde auf der Erde. Neben Beispielen ihrer enormen Artenvielfalt und ihrer Bedeutung für die Menschheit wird vor allem ihr wichtigster Baumeister – der Korallenpolyp – zentraler Inhalt dieses Vortrags sein. Denn nur durch das Verständnis seiner Biologie kann der drohende und bereits stattfindende Niedergang der Riffe aufgehalten werden.

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Antarktis – Feuermeldesystem der Erde

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Die Antarktis schlägt Alarm, wenn global etwas aus dem “natürlichen”Ruder läuft. Zugleich ist sie ein ungemein wichtiges Datenarchiv. So sind in ihrem Eispanzer Klimadaten der letzten 190.000 Jahre gespeichert. Sie zeigen uns, wieviel Treibhauseffekt von uns Menschen gemacht ist. Jahrelange Greenpeace-Arbeit gegen den Abbau von Rohstoffen in der Antarktis führte 1991 zum Erfolg: ein Rohstoff-Moratorium, gültig für 50 Jahre. Davon berichtet André Bagehorn in diesem Vortrag.

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Wirtschaft – Lebensmittelverschwendung stoppen!

6.700 Millionen Kilogramm Lebensmittel werfen wir Deutschen pro Jahr weg. Dabei entsteht ein globales Ungleichgewicht. Andere hungern, damit wir unser Essen wegwerfen können. Es handelt sich um ein komplexes globales Problem, bei dem sich der Einzelne denkt: Und was soll ich dagegen tun? Infos zum Vortrag hier runterladen.

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Wirtschaft – Wenn der Krieg tobt, hat die Umwelt schon verloren

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Der kalte Krieg ist vorbei. Die Welt ist dadurch nicht sicherer geworden. Alte Konflikte, durch den Ost-West Konflikt unterdrückt, sind wieder neu aufgeflammt. Neue Konflikte drängen in das Licht der Öffentlichkeit. Internationaler Terrorismus verunsichert die Menschen und Regierungen weltweit. Der Vortrag konfrontiert uns mit der “neuen” atomaren Bedrohung. Biologische und Chemische Waffen kommen zur Sprache genau wie die billigen Massenvernichtungswaffen Landminen und leichte Handfeuerwaffen. Wir wollen uns aber angesichts der Gefahren nicht lähmen lassen, sondern Auswege aus der Gewaltspirale diskutieren.

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