Staffelstab-Übergabe 2023

Das Tier des Jahres 2022, der Schweinswal, hat den Staffelstab für 2023 an den Gartenschläfer übergeben. Aber der hat seine Nominierung zum Tier des Jahres 2023 noch gar nicht mitbekommen, er hat sie sozusagen verschlafen.

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) hält nämlich von Oktober bis April Winterschlaf. Das tut er, um seinen Stoffwechsel zu reduzieren, da ihm im Winter tierische Kost und Beeren als Nahrungsgrundlage fehlen. Seine Körpertemperatur liegt dann um den Gefrierpunkt und sein Herz schlägt nur noch zweimal pro Minute. Aber auch den Rest des Jahres ist das Tier meist nachtaktiv und tagsüber nur sehr selten zu beobachten.

Der Gartenschläfer kann inklusive Schwanz, der in einer schwarzweißen Quaste endet und fast genauso lang wie der Rumpf sein kann, bis zu 31 cm lang werden. Sein Fell ist am Rücken rötlichbraun bis grau, sein Bauch ist weiß. Besonders auffällig ist das schwarze Band, das sich um die großen, dunklen Augen und die großen, langen Ohren legt. Es sieht aus wie eine „Zorro-Maske“.

Leider ist der Gartenschläfer heute durch menschliche Einwirkungen stark bedroht. Sein Verbreitungsgebiet in Europa ist in den letzten drei Jahrzehnten um circa 50 Prozent geschrumpft und in vielen Regionen ist er schon vollständig verschwunden.
In den nächsten Monaten verraten wir euch hier regelmäßig viele interessante Details über Verbreitungsgebiet, Lebensweise, Ernährung und Fortpflanzung des kleinen Nagers. Freut euch drauf.

Quelle: https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/gartenschlaefer

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