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Zwischen Shopping Mall, Angus-Rindern und Taschentuch-Bäumen
Gerade erst waren sie aus Brandenburg zurück. Von der Protest-Tour Zeitbombe CO2-Verpressung, Ja, sehr anstrengend war das Ganze. Da hatte sich unser Team50plus (TfP) eine Pause verdient. Die nutzten unsere „Senioren“-Truppe denn auch – zu drei Infoständen am Wochenende vom 26. bis 27. Juni. Unterstützung kam dabei aus dem Gen-Arbeitskreis. Ja, mal wieder alle Hände voll zu tun hatten sie:
Foto: Günter Vogel/Greenpeace Hamburg

Wer im Großraum Hamburg wohnt, hat Glück. Bioprodukte frei Haus geliefert gibt es vom Gut Wulksfelde. Der Bio-Bauernhof veranstaltete am Samstag seinen jährlichen Bauernmarkt. Inmitten der roten Bio-Erdbeeren, heißen Bio-Würstchen, Baubiologen oder der Großleinwand in der Scheune, die das Spiel zwischen Uruguay und Südkorea zeigte, fanden sich denn auch der Gen- und Kindermilch-Ratgeber oder der Fisch-Kaufführer. Die TfP’ler hatten ihren Infostand mit allen Greenpeace-Broschüren rund um das Thema gesunde und umweltbewusste Ernährung bepackt. Nach diesem 12-Stunden-Tag, inklusive Rückfahrt und Hinfahrt und Aufbau und Abbau, sprang man schnell ins Bettchen. Denn schon am folgenden Sonntag morgen sollte man sich in alle Frühe zum Botanischen Sondergarten in Hamburg-Wandsbek aufmachen. Der veranstaltete seinen Tag der offenen Tür. Schwerpunkte für die Greenpeacer waren hier natürlich die Themen Wald und Holz. Sowie ein Problem, das den TfP’lern besonders am Herzen liegt: Die Urwaldzerstörung durch Palmölplantage.

Foto: Günter Vogel/Greenpeace Hamburg

Den dritten Infostand, in kleinem Rahmen, organisierte das TfP anlässlich der „12. Zukunftsmeile in Volksdorf“, im Einkaufszentrum Weiße Rose. Ungeachtet der Schwerpunktthemen hatten die TfP’ler stets die eine Unterschriften-Liste dabei, für Junichi und Toru. Die beiden Greenpeace-Aktivisten hatten den größten Skandal in der japanischen Geschichte des Walfangs aufgedeckt, sollen jetzt aber für den Schutz der Wale einer Freiheitsstrafe entgegensehen. Insgesamt haben knapp 400 Besucher die Forderung nach einem Freispruch unterschrieben. Heidi, aktives TfP-Mitglied, erzählt uns eine kleine Begebenheit dazu: Eine Familie, ein Ehepaar mit erwachsenem Sohn, kam zum Stand. Alle drei unterschrieben sofort für die beiden Japaner. Es entwickelte sich ein längeres Gespräch mit der Familie. Irgendwann wollten Mutter und Sohn weiter, aber der Vater wollte sich noch weiter mit den TfP’lern unterhalten. Da sagte der Sohn zum Vater: „Wir müssen jetzt weitergehen, denndie Frau von Greenpeace muss weiter Unterschriften sammeln. Sonst werden die beiden Japaner doch noch verurteilt.“ Ja, da gibt es mal wieder alle Hände voll zu tun ...