- Benutz Recyclingpapier!
- Mach mit beim Bergwaldprojekt!
- Achte beim Holzkauf auf das FSC-Siegel!

- Ganz vorn dabei: Greenpeace-Kids Hannah (12) aus Hamburg-Eißendorf. Foto: Bernd Arnold/Greenpeace
Ganz vorne mit dabei: Greenpeace-Kid Hannah (12) aus Hamburg- Eißendorf. Sie hat die Unterschriften von 115.000 Bundesbürgern mit übergeben, die von der deutschen Regierung mehr Urwald- und Klimaschutz fordern. Die "Kids for Earth" trafen den Umweltminister zum Auftakt der UN- Biodiversitätenkonferenz, und außerdem die Bonner Bürgermeisterin Bärbel Diekmann und den Generalsekretär der CBD, Ahmed Djoghlaf.
"Urwälder sind Schatzkammern der Artenvielfalt und die Klimaanlage des Planeten", sagte Hannah dem Umweltminister. "Das ist unsere Zukunft, die gerade kaputtgeht! Wir wollen, dass die Politiker endlich handeln und die letzten Urwälder der Erde schützen. Urwaldschutz ist Klimaschutz!"

- Foto: Bernd Arnold/Greenpeace
Seit Anfang März engagieren sich die "Kids for Earth" für den Schutz der letzten Urwälder und den Klimaschutz. Hannah ist in Hamburg zusammen mit ihrem Bruder Lukas (10) und einer Freundin als Greenteam "See Green" unterwegs. Die Kinder und Jugendlichen von Greenpeace haben Unterschriften für den Urwaldschutz gesammelt, Ausstellungen in Schulen organisiert, Urwaldmotive gebastelt und gemalt. "Urwaldschutz ist Klimaschutz" lautet die zentrale Botschaft der "Kids for Earth".Auch die 30köpfige internationale Experten-Delegation von Greenpeace misst den kommenden Verhandlungen zum Schutz der Wälder entscheidende Bedeutung bei. Nach Auffassung der Umweltschutzorganisation können Artenverlust und Klimawandel nur gebremst werden, wenn die Industrieländer ausreichend Geld für die Einrichtung eines globalen Netzes von Waldschutzgebieten bereit stelle.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte als Gastgeberin der UN-Konferenz die Finanzierungs- Initiative starten und jährlich zwei Milliarden Euro aus dem Abbau von klimaschädliche Subventionen im Verkehrsbereich in den Urwald- und Klimaschutz investieren. Zudem fordert Greenpeace, dass keine Urwälder für den Anbau von so genanntem "Bio-Sprit" oder den illegalen Holzeinschlag zerstört werden.




