Wir hatten ein großes Banner mit der Aufschrift "Save Our Seas" und den neuen Fischführer dabei, den wir an interessierte Passanten verteilt haben. So haben wir ihnen gezeigt, welcher Fisch noch auf den Tisch darf, und welcher nicht. Karpfen, Regenbogenforelle und Zander kann man aus ökologischer Sicht unbedenklich verzehren. Bei allen anderen Arten sollte man zumindest auf das Herkunftsgebiet achten. Das ist im Fischführer genau beschrieben. Er sollte daher bei keinem Fischeinkauf fehlen!
Einen riesigen roten Fisch aus Holz beklebten wir mit blauen Pappkarten, auf denen Passanten vorher ihre Unterschrift abgegeben hatten - bis der Fisch schließlich ganz blau und somit "gerettet" war. Insgesamt haben wir 150 Unterschriften gesammelt - eine symbolische Aktion zum Schutz der Meere.
Zudem haben sich ein paar von uns mit Hilfe von Schildern und Mülltüten als Fische verkleidet. Auch eine Garnele war dabei. Diese und die Fische wurden von einem Fischer gejagt, bis sie schließlich gefangen wurde. Dann sind alle Fische umgefallen und lagen auf dem Boden.
Die Aktion hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, und wir hatten den Eindruck, dass es den Passanten auch gefallen hat. Viele waren an dem Thema sehr interessiert und fanden es gut, dass wir auf die Probleme von Überfischung aufmerksam machen wollten.
Mehr Fotos von unserer Aktion findet ihr auf Flickr.



