- Benutz Recyclingpapier!
- Mach mit beim Bergwaldprojekt!
- Achte beim Holzkauf auf das FSC-Siegel!

- Foto: Jeanette Burkhardt, Greenpeace Hamburg
Die Greenpeace-Gruppe Hamburg protestiert für den Schutz der alten Buchen, wie viele andere Greenpeace-Gruppen in Deutschland, denn der Urwald von morgen ist in Gefahr.
Mitglieder der gesamten Greenpeace-Gruppe Hamburg trafen sich am 01.04.2012 am Altonaer Balkon und demonstrierten dort, von 12:00 – 16:00 Uhr, für den Schutz der alten Buchenwälder in Deutschland. Sie schwenkten eine Fahne mit der Aufschrift: „Waldschutz jetzt“ und Handbanner mit der Aufschrift: „Schützt unsere alten Buchenwälder“ und „Stoppt den Ausverkauf, alte Buchenwälder Schützen!“
Seit Jahren wird der Einschlag alter Buchenwälder in Deutschland massiv erhöht. Weniger als ein Prozent der Wälder sind hierzulande geschützt. Deutschland ist damit weltweit eines der Schlusslichter beim Schutz des Waldes. Wir müssen aber endlich unsere internationale Verantwortung wahrnehmen. Ökologisch besonders wertvoll sind gerade unsere alten
Buchenwälder, von denen es in Deutschland nur noch zwei bis drei Prozent gibt.
Passanten bekamen ein Maßband überreicht, mit welchem man den Baumdurchmesser messen konnte. Sie sollten in ihrer Umgebung alte Buchen aufspüren, vermessen und ihre Fotos und Ergebnisse unter dem Stichwort "Alte Buchen retten" an redaktion
greenpeace.de schicken. Die Greenpeacer wollen die Menschen in Deutschland wieder für das Thema Wald und insbesondere für alte Buchen begeistern. Frei nach dem Motto: Finden Sie die dickste Buche in Ihrer Umgebung und setzen Sie ein Zeichen gegen die Abholzung dieser alten Baumriesen, werden dann Bäume gemessen. Dies passiert am Altonaer Balkon am Sonntag oder bei einem späteren Spaziergang ins Grüne.
Der öffentliche Wald als Bürgerwald - so sollte es sein.
Die Greenpeacer fordern:
- Sofortiger Einschlagstopp für alle öffentlichen Buchen- und Laubwälder, die älter als 140 Jahre sind, bis ein bundesweites Schutzkonzept umgesetzt ist.
- Bis 2020 sollen zehn Prozent der öffentlichen Wälder rechtlich verbindlich aus der forstlichen Nutzung genommen werden.
- Ökologische Waldnutzung soll für 90 Prozent der öffentlichen Waldfläche verbindlich festgeschrieben werden.

