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Post an Bundesminister Brüderle
Hamburger Bürger wollen keine Tiefseebohrungen!
Foto: Susanne Timm/Greenpeace Hamburg

Am 31. Juli standen Ehrenamtliche der Hamburger Greenpeace-Gruppe mit einem Unterschriftenbanner in der Ottenser Hauptstraße. Interessierte Passanten konnten sich mit ihrer Unterschrift gegen Tiefseebohrungen aussprechen. Das äußerst windige Wetter machte das Handling des 1,50 Meter breiten und 5 Meter langen Banners schwierig, doch viele Bürgerinnen und Bürger, ältere wie junge Leute waren gern bereit, auf dem Banner zu unterschreiben. In kürzester Zeit füllte sich das Banner mit Unterschriften, insgesamt von ca. 250 Menschen.

Inzwischen ist dieses Banner auf dem Weg nach Berlin, wo es Herrn Brüderle dazu bewegen soll, sich auf der bevorstehenden OSPAR-Konferenz vom 20.-24. September (OSPAR=Oslo-Paris-Kommission zum Schutz des Nordostatlantiks) gegen riskante Ölförderung im Bereich der Nordsee bzw. des Nordostatlantik einzusetzen.

Die Hamburger Greenpeacer fordern Herrn Brüderle in einem Begleitbrief auf, keine neuen Tiefseebohrungen zuzulassen. Zudem müssen die bestehenden Ölbohrungen international kontrolliert werden und durch eine Haftpflichtversicherung dafür gesorgt werden, dass bei einem Unglück alle Schäden kompensiert werden. Das Unterschriftenbanner unterstreicht diese Forderungen sehr eindrucksvoll.