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Buchtipp: Planet der Wälder

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Planet der Wälder
Greenpeace-Multivisionsshow: Die letzten grünen Paradiese der Erde
Wälder als Orte bezaubernder Schönheit und als Lebensräume unzähliger Tier- und Pflanzenarten: "Planet der Wälder - Expeditionen in die grünen Paradiese der Erde" heißt die Multivisionsshow von Greenpeace-Fotograf Markus Mauthe am Donnerstag, 29. Januar 20 Uhr im Delphi Showpalast in Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Gemeinsam mit Greenpeace-Experten Thomas Henningsen hat Markus Mauthe für Greenpeace fünf Jahre lang die schönsten Bilder aus den letzten sieben noch intakten Wäldern der Erde eingefangen. Gezeigt werden die tropischen Regenwälder Amazoniens, Afrikas und Asiens kennen, die gemäßigten Regenwälder Kanadas und Patagoniens ebenso wie die kalten Wälder Sibiriens und Lapplands.Teilweise Gegenden, in die nie zuvor ein Mensch einen Fuß gesetzt hat.

Live erzählte, spannende Geschichten aus allen sieben großen verbliebenen Urwaldregionen - Markus Mauthe zeigt die berauschende Schönheit der Natur, ihre fundamentale Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt und die Menschen, die in und von ihnen leben, aber auch die unbegreifliche Zerstörung, die diese Wälder weiterhin bedroht. Die Bilder sind mit Musik untermalt.

Kaum jemand weiß, dass schon 80 Prozent aller Urwälder von unserer Erde verschwunden sind.  Markus Mauthe arbeitet für die globale Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten Urwälder für kommende Generationen bewahren will. Dieser Vortrag soll Menschen für die Natur begeistern. Gleichzeitig soll er auch zeigen, wie sich jeder Einzelne in seinem Alltag mit einfachen Mitteln für den Urwald einsetzen kann und dabei aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Ergänzt wird dieser Live-Vortrag durch einfühlsame Musikpassagen, die von Kai Arend komponiert wurden.

Im größten Tropenwald der Erde, in Amazonien, führt ihn die Reise von den Ufern des Rio Negro hinauf in die alpinen Zonen des Pico da Neblina, dem höchsten Berg Brasiliens. Im Bundesstaat Mato Grosso wurde Markus Mauthe vom Volk der Enawené Nawé-Indianer eingeladen, um deren Rituale und alltägliches Leben im Wald zu dokumentieren. Ein unvergessliches Erlebnis und eine der vielen Geschichten abseits aller touristischen Reiserouten.

In Lappland beobachtete Mauthe die Sami, ein Volk von Rentierzüchtern, die den Urwald als Lebensgrundlage benötigen. Wer hätte gedacht, dass Hunderte von Kilometern nördlich des Polarkreises noch große Bäume wachsen. In größten Waldgebiet unsere Erde, den borealen Wälder Sibiriens, stand die Suche nach der größten Raubkatze der Erde, dem Amur Tiger im Vordergrund.

Aus Kanada erzählt Markus Mauthe von seinen Streifzügen durch den „Great Bear Rainforest“, der Heimat des weißen Spirit-Bären, einer seltenen Unterart des Schwarzbären. Neben den gemäßigten Regenwäldern Patagoniens ist dies wohl die imposanteste Region, in der diese Waldart auch heute noch großflächig existiert.

Eine Welt jenseits unserer Vorstellungen ist das Kongo-Becken in Afrika. Neben der allgegenwärtigen Korruption, den Wilderern, Holzfällern, der Hitze und den unzähligen Moskitos waren es vor allem die magischen Momente im Regenwald, der Besuch der Waldelefanten, Gorillas, und Baka-Pygmäen, die dem Fotografen unvergesslich bleiben werden.

Nicht ohne Grund werden die Tropen Asiens „Paradieswälder“ genannt. In Papua-Neuguinea erklomm Markus Mauthe zusammen mit Einheimischen einen bis dahin unerforschten, mit dichtem Wald bewachsenen Vulkan. Auf Borneo war er zu Gast bei den Baummenschen, den „Orang- Utans“.

Die sieben letzten großen Urwaldregionen sind Schatzkammern unseres Planeten. Die Multivisionsshow gibt faszinierende Einblicke in die geheimnisvollen Welten dieser Wälder und das Leben in ihnen, von dem ein Großteil immer noch unentdeckt ist. Aber sie zeigt auch die Bedrohungen, denen diese wenigen noch intakten Waldgebiete ausgesetzt sind. Ohne internationale Schutzabkommen und wirkungsvolle nationale Umsetzungsmaßnahmen werden die meisten dieser Lebensräume innerhalb einer Generation verschwunden sein - und das für immer.

Es liegt in unserer Verantwortung - und in unserer Hand -, die letzten Urwälder dieser Erde vor weiterer Zerstörung zu schützen. Nicht zuletzt, damit auch sie uns schützen. Denn gerade die noch verbliebenen intakten Waldgebiete spielen eine maßgebliche Rolle im Klimahaushalt unseres Planeten. Die Urwälder sind das Erbe unserer Kinder und entscheidend für das Überleben der kommenden Generationen.

Markus Mauthe (Jahrgang 1969)
ist gelernter Fotograf und hat durch seine Liebe zu unberührter Wildnis von Anfang an den Bereich der Landschaftsfotografie für sich entdeckt. Er ist leidenschaftlicher Botschafter in Sachen Naturschutz und versucht mit Vorträgen und Büchern wie diesem, möglich viele Menschen zu begeistern und sie zu motivieren, sich einem umweltverträglicheren Lebenswandel anzuschließen.

Thomas Henningsen (Jahrgang 1960)
promovierte als Biologe über das faszinierende Leben der Flussdelfine im Oberlauf des Amazonas und engagiert sich seit über zehn Jahren bei Greenpeace als Kampagnenleiter für den Urwald- und Meeresschutz. Er hat viele nationale und internationale Kampagnen zum Schutz der letzten sieben großen Urwaldgebiete koordiniert und dazu beigetragen, dass im Kampf für den Erhalt der grünen Paradiese dieser Erde entscheidende Erfolge erzielt wurden.

Die Multivisionshow am Donnerstag, 29. Januar im Delphi-Showpalast, Eimsbüttler Chaussee 5, beginnt um 20 Uhr. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Bilder und Texte der Multivisionsshow sowie viele zusätzliche Informationen findet ihr auch im begleitenden Bildband "Planet der Wälder. Die grünen Paradiese der Erde", erschienen im Bucher Verlag München 2007.