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Urwald statt Palmöl!
Für Palmöl aus nachhaltiger Landwirtschaft, gegen Urwaldabrodung in Indonesien
Hamburg, 18. März 2010
Ob Hautcreme, Lippenstift oder die kleine Nascherei für Zwischendurch - alle haben etwas gemeinsam. Sie enthalten Palmöl, oft aus indonesischen Plantagen.

Allein heute werden 50 Quadratkilometer Urwald trockengelegt und gerodet werden. Das entspricht fast 300 Fußballfeldern pro Stunde.

Palmöl an sich ist nicht schlecht. Doch beim Anbau werden riesige Flächen tropischer Urwälder in Indonesien vernichtet. Vor allem auf den Inseln Borneo und Sumatra führt dies zur schnellsten Urwaldzerstörung aller Zeiten.

 

Besonders in Kosmetik und Lebensmitteln findet das günstige Palmöl in vielen Rezepturen Verwendung. Das fördert die hohe Nachfrage nach den ertragreichen Ölpalmen. Erschwerend kommt hinzu, dass Palmöl als Agrosprit immer gefragter wird und dadurch bereits vorhandene Anbauflächen nicht mehr ausreichen.

Durch Trockenlegung der Torfböden werden große Mengen gespeicherten Kohlenstoffes freigesetzt, dazu kommen unmengen Kohlendioxid durch Brandrodung des noch vorhandenen Urwaldes. Das ist auch bei uns durch den Klimawandel spürbar.

Vor Ort sterben Pflanzen und Tiere aus, zu den bekanntesten zählen der Sumatratiger und der Orang Utan. Auf Borneo schrumpft der Orang Utan Bestand um rund 5000 Tiere im Jahr. Doch auch die ansässige Bevölkerung kann nicht mehr im und vom Wald leben.

Geben Sie den Menschenaffen eine Chance zum Überleben und unterstützen Sie uns in unserer Arbeit:

 

  • Greifen Sie auf Bioprodukte zurück
  • Fordern Sie unsere Politiker zum Handeln auf, zum Beispiel mit unserem Formbrief
  • Treten Sie an Firmen heran und fordern Sie die Verwendung von Palmöl aus nachhaltiger Landwirtschaft
  • Unterstützen Sie Greenpeace, zum Beispiel in dem Sie andere informieren