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Supermarktranking 2011: Fortschritte beim Fischeinkauf

Im Dezember 2011 erschien das neue Supermarktranking Fisch. Wie in den vergangenen Jahren hat Greenpeace sich angesehen, ob und wie der Handel auf die Überfischung der Meere reagiert. Tut er etwas dagegen? Antwort: Ja, durchaus - wohl nicht zuletzt wegen des Greenpeace-Rankings.

Offen für Mißbrauch: EU Fischereipolitik

Die gescheiterte gemeinsame Fischereipolitik der Europäischen Union ermöglicht es Ländern wie Spanien Unsummen and EU-Steuergeldern an kriminelle Fischerei-Großindustrielle auszuzahlen - auf Kosten der nachhaltigen Küstenfischerei und zum Schaden für Umwelt und Bevölkerung.

EU-Steuergelder für Spaniens berüchtigten Fischbaron Manuel Antonio Vidal Pego
Info von Greenpeace CEE Stand 10/2011

"Der Mensch und das Meer" - Hintergrund Meere

Greenpeace bringt Umweltsünden ans Licht, forscht, dokumentiert, protestiert und bietet Lösungen an. Ziel ist eine ökologisch nachhaltige Nutzung der Meere und ein Netzwerk großflächiger Schutzgebiete. Damit die Ozeane und ihre Bewohner ganzheitlich und dauerhaft geschützt werden. Da sie nicht für sich selbst eintreten können, brauchen sie gute Anwälte – wie Greenpeace. Der Hintergrundbericht zeigt die Abhängigkeiten zwischen menschlichem Verhalten und dem Meer auf.

Damit es morgen noch Fisch gibt

Kurzinformation zu den aktuellen Meeresproblemen und die Forderungen von Greenpeace.

Spanien - Meister der Überfischung

Der vorliegende Report wirft am Beispiel Spaniens ein Schlaglicht auf die Fischerei-Subventionspolitik der europäischen Gemeinschaft, die als Hauptursache für die massive Überkapazität der Fangflotte zu sehen ist. Konkrete Beispiele spanischer Unternehmen werden genannt.

Auf Spurensuche: Ein Jahr nach Deepwater Horizon

Neue Beweise: BP spielte Deepwater Horizon herunter

Eine Explosion, deren Auswirkungen bis heute offen sind - vor genau einem Jahr verlor BP die Kontrolle über seine Tiefseebohrung. Die Bohrplattform Deepwater Horizon explodierte, elf Menschen starben und 780 Millionen Liter Rohöl verseuchten den Golf von Mexiko. Greenpeace USA hat heute eine umfangreiche Datenbank mit Belegen veröffentlicht, die das wahre Ausmaß der Katastrophe offenlegen.

Wie Afrika Europa ernährt

Die Küstengewässer Westafrikas gehören zu den artenreichsten der Welt. Sie sind geprägt von so genannten "Auftriebsgebieten". Meeresschildkröten, Seekühe, Rochen, Walhaie, Schwärme von Makrelen oder Sardinen profitieren von Nährstoffen, die in den Auftriebsgebieten aus den Tiefen der Meere aufsteigen. An der Küste ziehen sich Mangroven, Lagunen und Seegraswiesen entlang. Während in der Europäischen Union (EU) die Meere weitestgehend überfischt sind, jagt die EU- Flotte gleichzeitig vor der westafrikanischen Küste und bedroht auch dort die Bestände.

Reform der gemeinsamen Fischereipolitik der EU (GFP)

Wer in Europa nicht nur mit der Angel sondern mit einem Kutter im großen Maßstab fischen gehen will, kommt um die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) nicht herum. Sie regelt, wer wann wo wieviel fangen darf.

Fischratgeber im Scheckkarten-Format

Den beliebten Ratgeber zum Fischkauf gibt es auch für's Portemonnaie. Auf dem praktischen Ratgeber in Scheckkartengröße kann man jederzeit nachlesen, welche Fischarten aus gesunden Beständen stammen und schonend gefangen wurden.

Stand 12/2010

Der neue Fisch-Ratgeber ist da!

Trotz der Bedrohung der Fischbestände können Verbraucher noch ohne Bedenken Karpfen, Pangasius und Forelle essen. Das empfiehlt Greenpeace in der neuen Ausgabe des Einkaufs-Ratgebers "Fisch - bedroht, aber beliebt".

Ausgabe 12/2010

Veränderungen im Ratgeber

Greenpeace aktualisiert den Fischratgeber in regelmäßigen Abständen und arbeitet die jeweils aktuellen - jedes Jahr neu erhobenen - Daten des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) zu den Fischbeständen sowie neue Fangmethoden ein. Was hat sich im aktuellen Fischratgeber im Vergleich zur Vorausgabe geändert? Das siehst du in diesem Factsheet auf einen Blick.

Gesamtübersicht Supermarktranking Fisch 2010

Greenpeace hat erneut elf Supermarktketten und Discounter untersucht - und angesichts der desolaten Lage in den Meeren die Bewertung verschärft. Ergebnis: Kein einziges Unternehmen befindet sich im grünen Bereich.

Bewertungsbogen Supermarktranking Fisch 2010

Wo Politik und Fischereiindustrie versagen, können Einzelhandel und Verbraucher das Blatt wenden. Ihr Verhalten trägt entscheidend dazu bei, ob es in Zukunft noch Speisefisch geben wird.

Hintergrund Supermarktranking Fisch 2010

Laut Welternährungsorganisation (FAO) ist weltweit mehr als die Hälfte aller Speisefischbestände bis an die Grenze genutzt. 19 Prozent sind bereits überfischt, 8 Prozent nicht mehr zu retten. In den europäischen Meeren sind 88 Prozent der Bestände überfischt.

Hintergrund Supermarktranking Fisch 2010

Laut Welternährungsorganisation (FAO) ist weltweit mehr als die Hälfte aller Speisefischbestände bis an die Grenze genutzt. 19 Prozent sind bereits überfischt, 8 Prozent nicht mehr zu retten. In den europäischen Meeren sind 88 Prozent der Bestände überfischt.

Robben - Biologie und Bedrohung

Robben besiedeln in über dreißig Arten vorwiegend die gemäßigten und kalten Meeresregionen der Erde. Nur wenige Arten leben in subtropischen und tropischen Gewässern oder gar in Binnengewässern, wie zum Beispiel dem Baikalsee in Russland. Die in arktischen Gewässern lebenden Robben unternehmen im Herbst weite Wanderungen zu den südlicheren Wurfplätzen.

Stand 2009/08

Beluga II: Umweltkampagnen hart am Wind

Das jüngste Schiff der internationalen Greenpeace-Flotte wurde nach ökologischen Kriterien speziell für Greenpeace gebaut. Wie seine Vorgängerin ist es nach einem weißen delfinartigen Wal benannt: Beluga. Als Segelschiff vom Typ Klipperaak besitzt die Beluga II einen Plattboden, so dass sie auch Flüsse und das Wattenmeer befahren kann.

Kurzinfo Arktis & Antarktis

Arktis und Antarktis gehören zur letzten noch unberührten Wildnis auf der Erde. Leider sind die Regionen am Nordpol und Südpol durch den Klimawandel, die Industrialisierung und das unkontrollierte Ausbeuten natürlicher Ressourcen massiv bedroht. Düstere Aussichten nicht nur für die zwei eisigen Naturparadiese, sondern für die ganze Welt. Doch wenn wir jetzt handeln, gibt es noch Hoffnung! Stand Juli 2009

Die letzten Riesen dieser Erde

Blauwale werden über 30 Meter lang, Buckelwal-Männchen singen Lieder mit mehreren Strophen, und Delfine gelten als besonders intelligent: Wale sind ein Symbol für die Erhabenheit und Schönheit des Lebens. Aber sie stehen auch für den Umgang des Menschen mit der Natur: Die Riesen der Meere sind in Not. Dabei ist der illegale Walfang nur eines der vielen von Menschen gemachten Probleme. Stand 2009/03

Koche nach den Greenpeace-Fischrezepten!

Fisch genießen und dabei Meerespolitik machen? Ja, das geht! Wir empfehlen Karpfenfilet auf Mangold-Granatapfelgemüse, Rote-Beete-Suppe mit gebratenem Hering oder Feldsalat mit gebratener Forelle, Cranberries und Apfelspalten. Köchin und Foodstylistin Claudia Seifert, Mitglied der Greenpeace-Gruppe Hamburg, hat sich ein paar tolle Fischrezepte ausgedacht, bei denen nur Fische verwendet wurden, die laut dem Greenpeace-Fischratgeber auf den Tisch dürfen.

Jagd auf den letzten Fisch

Seit industrielle Fangflotten, ausgerüstet mit hochmoderner Technik, die Weltmeere plündern, schrumpfen die Bestände dramatisch. Die Flotten weichen in immer entferntere Gebiete aus und dringen sogar in Tiefen bis 2.000 Meter vor. Die industrielle Fischerei richtet nicht nur ökologische Schäden an, sondern gefährdet auch eine langfristige Nutzung der Meere. Stand: Oktober 2010

Thunfisch raus aus der Dose!

Der Einzelhandel sollte sicherstellen, dass der Thunfisch aus nachhaltiger Fischerei stammt. Das heißt konkret: Jeder Händler sollte wissen, wo, wann und wie der Thunfisch gefangen wurde und ob der Fischereibetreiber einen sozial gerechten Preis für die Fischereilizenz an die Küstenstaaten bezahlt hat. Eine Empfehlung von Greenpeace, Stand 01/2009.

Thunfisch-Report

Tatort Mittelmeer: kein Entkommen für den Roten Thun. Tatort Pazifik: Fernflotten plündern im Paradies. Tatort Südostatlantik: Piratenfischer vor Westafrika. Und was können Sie tun? Der Greenpeace-Thunfisch-Report aus dem Jahr 2006. Der Querverweis auf Fish&Facts 2006 auf Seite 10 ist nicht mehr aktuell. Der neue Fischführer steht oben zum Download bereit.

Nord- und Ostsee brauchen echte Schutzgebiete

Rund 40 Prozent der Ozeane - darunter auch die Nordsee - werden massiv vom Menschen beeinflusst. Nur vier Prozent sind noch unberührt. Um unsere Meere zu erhalten, brauchen wir endlich ein Netzwerk von Schutzgebieten - nicht nur auf dem Papier! Und eine ökologisch nachhaltige und sozial verträgliche Nutzung ihrer Ressourcen.

 

Coup für die Meere: Schutzgebiete

Ozeane bedecken über 70 Prozent unserer Erde. Von der Wasseroberfläche bis in Tiefen von zehntausend Metern, von der Küste bis zur Hohen See: Ozeane beherbergen eine Vielfalt an Lebensräumen und Meeresorganismen. Doch auch die Liste der schonungslosen Ausbeutung und Zerstörung der Meere ist lang: Fischerei, Öl- und Gasförderung, Sand- und Kiesabbau, Einleitung von Giften und radioaktiven Stoffen.........

 

Flyer: Riesen der Meere

Meeresriesen im Maßstab 1 : 1... Diese Ausstellung im Ozeaneum in Stralsund präsentiert nie gesehene Nachbildungen von Meeresriesen in Originalgröße, darunter das Modell eines 27 Meter langen Blauwals – das größte Tier, das jemals gelebt hat.

 

Wale - geliebt, bedroht, gejagt

Wale - geliebt, bedroht, gejagt: Unsere Hintergrund-Broschüre zum internationalen Walfang und Walschutz, über Walschutz- und Walfang-Gebiete, mit vielen schönen Bildern der "Riesen der Meere".