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Klimakiller Kohle
"Ehrliche Ökostromanbieter verbrennen keine Kohle!" Mit diesem Hinweis verteilten Weihnachtsmänner in der Hamburger Innenstadt Kohlestückchen an Passanten. Denn Strom aus der Steckdose ist nicht automatisch sauber!
Foto: Martin Foddanu/Greenpeace Hamburg

Mitten im vorweihnachtslichen Getümmel in der City kritisierten über 60 junge Aktivisten von Greenpeace (JAG) den Neubau von Kohlekraftwerken. „Den Politikern muss endlich klar werden, dass der Klimawandel unsere Zukunft bedroht. Das betrifft uns Jugendlichen weit mehr als manch älteren Politiker“, sagt Jessica Dietz aus der JAG von Greenpeace Hamburg. „Aber auch die Verbraucher können handeln. Mit unseren „Geschenken“ machen wir den Menschen deutlich, dass der Strom aus der Steckdose nicht automatisch sauber ist. Und der Wechsel zu einem glaubhaften Ökostromanbieter ist kinderleicht.“

„Gerade die Industrieländer haben die Möglichkeit zu handeln, und müssen mit gutem Beispiel voran gehen“, so Dietz. „Darüber hinaus müssen sie die Entwicklungs- und Schwellenländer finanziell und mit Know-How unterstützen, damit die ihre Wirtschaft möglichst CO2-neutral entwickeln können.“

Greenpeace fordert, dass die Industrienationen zur Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen in Entwicklungsländern jährlich 110 Milliarden Euro bereitstellen.