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GreenpeaceHH: "Wie setzt sich der Strommix von Greenpeace-Energy zusammen?"
Claudia Stück: "Greenpeace Energy versucht einen möglichst hohen Windanteil in seinen Strommix zu integrieren und ist damit Vorreiter auf dem Ökostrommarkt. In Zukunft wird es wichtig sein, eine 100%ige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien darzustellen. Hierfür muss der schwankende Wind in den Mix integriert werden. Der Rest des Greenpeace Energy-Strommixes stammt aus Wasserkraftwerken."
GreenpeaceHH: "Merken Sie ein geändertes Wechselverhalten nach den jüngsten AKW-Störfällen in Krümmel?"
Greenpeace Energy: "Ja, wir erleben in den Kundengebieten von Vattenfall einen regen Zulauf von Kunden."
GreenpeaceHH: "Was sind Ihrer Meinung nach die wesentlichen Gründe, warum Ihre Neukunden gerade zu Greenpeace-Energy gewechselt sind?"
Greenpeace Energy: "Greenpeace Energy ist als eine der erfolgreichsten Energiegenossenschaften überhaupt der glaubwürdigste Stromanbieter auf dem Markt. Bei uns sind die Kunden zugleich Eigentümer, was stabile Preise und konsequente Ökostromstrategie garantiert. Wir versorgen Kunden nicht nur mit Strom, sondern bauen auch systematisch einen Kraftwerkspark auf, um langfristig diese Kunden aus eigenen Anlagen, und damit unabhängig von der Börse, zu versorgen."
GreenpeaceHH: "Sie verpflichten sich, einen gewissen Anteil ihres Stromes aus neuen Ökoerzeugern zu gewinnen. Welchen Einfluss haben gerade die jüngsten Neukunden auf den Kraftwerkspark von Greenpeace-Energy?"
Greenpeace Energy: "Greenpeace Energy verpflichtet sich, seine Kunden spätestens nach fünf Jahren aus Anlagen zu versorgen, die nicht älter als fünf Jahre sind. Damit wird ein Geschäftsmodell dargestellt, welches Druck auf den Versorger ausübt, neue Anlagen in den Mix aufzunehmen, die nicht älter sind als zum Zeitpunkt als der Kunde zu uns gestoßen ist. Dieses etwas abstrakte Modell fördert den Bau von neuen Anlagen. Ein Großteil dieser Verpflichtungen erfüllt Greenpeace Energy mit eigenen Anlagen, die selber gebaut werden, und dann über die fünf Jahre hinaus natürlich auch zur sogenannten Neubauregelung zählen."

