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- Foto: Greenpece Hamburg
Überraschend kam Ende November 2010 mit dem Bruch der Koalition der Termin für Neuwahlen im Februar 2011. Die Ehrenamtlichen von Greenpeace Hamburg nutzen die Gelegenheit und konfrontieren die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der großen Parteien mit Fragen zu konkreten Hamburger Umweltthemen. Alle Parteien haben dazu Stellung genommen.
Im 28-seitigen Wahlkompass stehen die Positionen der Politikerinnen und Politiker übersichtlich zusammen gestellt. Die Antworten sind interessant, teilweise verblüffend, einige sogar lustig:
„So glaubt zum Beispiel Frau Sudek von der FDP, dass Recyclingpapier eine geringere Lebensdauer als Frischfaserpapier hat“, so Holger Becker von Greenpeace Hamburg. „Dabei ist heute in meinen Schulheften noch alles lesbar, und die sind schon über 20 Jahre alt. Oder Herr Ahlhaus hält Fernwärme aus Moorburg für umweltfreundlich, umweltfreundlich – dabei verringert die Fernwärme die Stromproduktion, ist also gar nicht CO2-neutral und verhindert zudem klimafreundlichere Alternativen.“
Der Wahlkompass umfasst 14 Fragen zu den Themen „Energie und Klimaschutz“, „Vegetariertag“, „Energieeffizienz“, „Verkehr“, „Wald“ und „Meere“ sowie den Antworten der Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Bündnis '90/Die Grünen, DIE LINKE und FDP.
So können sich Hamburger Bürgerinnen und Bürger ein Bild davon machen, wie ernst es die Parteien und Politiker mit unserer Umwelt meinen. Sie halten damit eine Entscheidungshilfe für die kommende Bürgerschaftswahl in der Hand.
Am Samstag, 5. Februar, stellt Greenpeace Hamburg den Wahlkompass der Öffentlichkeit vor. Von 11.30 bis 15 Uhr verteilen Aktivistinnen und Aktivisten die Broschüren in der Mönckebergstraße am Ida-Ehre-Platz. Von weitem schon sind die Greenpeace-Ehrenamtlichen erkennbar an der grünen Info-Pyramide und einem Banner mit der Aufschrift „Sie haben die Wahl. Greenpeace fragt – Politiker antworten“.
Wahlkompass zum Downloaden (PDF, 2,2 MB) und zum Durchblättern.
Aktionsfotos auf Flickr.
