- Unterschreib die Klimaerklärung, die Vattenfall nicht unterschreibt!
- Klink dich ein in Online-Chats mit Politikern!
- Werde Umwelt-Aktivist auf www.greenaction.de!
- Mach mit in der Greenpeace-Flickr-Gruppe "Forest Love"!
Auf GreenAction kann jeder mit wenigen Mausklicks seine eigene Umwelt-Kampagne starten. Denn Greenpeace bietet die Plattform www.greenaction.de auch anderen Initiativen und Organisationen und privaten Umweltaktiven an. Auf GreenAction können sie sich vernetzen, gemeinsam Protestideen entwickeln, diese dann auf der Straße umsetzen und anschließend in der Community wieder darüber berichten. "GreenAction wird so zu einem riesigen Pool von Kreativität und Mitmachideen", sagt Volker Gaßner, der diese offene Internetstrategie von Greenpeace verantwortet.
Initiatoren einer Kampagne auf GreenAction können über ihre Kampagne bloggen, Co-Autoren freischalten, Online-Unterschriften sammeln, zu Aktionen aufrufen, und für diese Aktionen Flyer und Banner zum Runterladen bereitstellen. Unterstützer können Mitmachbilder hochladen, über die "Tell-a-Friend"-Funktion Freunde einladen oder Kampagnen-Widgets in Blogs und Websites einbinden. Weitere Mitmach-Funktionen entwickelt Greenpeace gemeinsam mit der Community.

- Achten darauf, dass Kampagnen auf GreenAction gewaltfrei bleiben und der Umgang miteinander respektvoll: Das Hamburger GreenAction-Team Jan, Sigrid und Claudia und vorne Beate mit Redaktionshündin Mika.
Initiatoren der aktuellen Mitmachaktionen auf GreenAction sind beispielsweise der Club of Rome mit seiner Wüstenstrom-Initiative DESERTEC, die Hamburger Ökomode-Bloggerin Kirsten Brodde und verschiedene Anti-Atom- und Klimaschutzinitiativen. Aber auch viele Privatleute mit regionalen Umweltanliegen, zum Beispiel zur Rettung des Buchenhof-Waldes in Hamburg-Altona.
Bereits vor zwei Wochen, noch in der offenen Testphase der Community, verabredeten sich auf GreenAction Privatleute zu einem Flashmob bei Vattenfall in der Spitaler Straße. Greenpeace hat unter anderem seine Kampagnen zu gentechnikfreier Milch und zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes eingestellt.
Zum offiziellen Start der Plattform hat GreenAction zu einem bundesweiten Klima-Flashmob am 1. August aufgerufen. Mitmacher sollten in möglichst vielen Städten vor den Kundenzentren der großen Energieversorger mit Schwimmflügeln, Taucherbrille oder Rettungsring "vorbeischwimmen". In Hamburg sonnten sich Umweltinteressierte bei einem Klima-Flashmob vor dem Vattenfall-Kundenzentrum in der Spitaler Straße.
"Wir müssen mehr Menschen gewinnen, die selbst aktiv werden und auch andere zum Handeln bewegen. Die Zeit zur Lösung der großen Umweltprobleme drängt", sagt Roland Hipp, Kampagnen-Geschäftsführer von Greenpeace. "Nur gemeinsam können wir den notwendigen Druck auf Politiker und Unternehmen aufbauen, damit sie Lösungen für Probleme wie Klimawandel und Artenschwund umsetzen. Das Internet ist eine hervorragende Plattform, um Menschen zu mobilisieren und miteinander zu vernetzen."
Birte Oldenburg




