zum Inhalt springen [ i ]
Entdecke Greenpeace weltweit
Tu was!
  • Kauf im Bioladen ein - Bioprodukte ohne Gentechnik!
  • Kauf im Weltladen ein - Produkte aus fairem Handel.
  • Abonniere eine "Gemüsekiste" vom Bauern aus der Umgebung
  • Kaufe regionale Produkte auf dem Wochenmarkt!
  • Benutze die Einkaufs-Ratgeber und verteile sie auch weiter!
  • Joghurt selbst herstellen macht Spaß und spart Verpackung
  • Frag im Restaurant, ob sie gentechnikfrei kochen!
GreenpeaceHH auf Twitter

Kontakt


Füge uns zu deinen Favoriten hinzu!

post to del.icio.us

Google Bookmarking

Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

Genmilch! Umweltgefahr!
Hamburg, 20. Februar 2010
"Umweltgefahr - für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik-Futter!" steht auf den Etiketten, mit denen wir in Hamburg-Wandsbek Genmilch-Produkte der Hersteller Nestlé und Milupa gekennzeichnet haben.
Foto: Diana Brzenczek/Greenpeace Hamburg

in Hamburg-Wandsbek haben wir Babymilchpulver bei Toom und Rossmann mit diesem Warnhinweis beklebt. Bundesweit protestierten heute Greenpeace-Aktivisten in 39 deutschen Städten gegen Nestlé und Milupa und forderten sie auf, aus der Gen-Milch-Produktion auszusteigen.

„Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft“, sagt Birte Niebuhr, Sprecherin von  Greenpeace Hamburg. „Mit dem Kauf von Gen-Milch unterstützen Verbraucher die Verbreitung der Risiko-Gentechnologie. Gentechnikfreie Milch trägt hingegen dazu bei, Kindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen.“

Am vergangenen Donnerstag hatte Greenpeace den neuen Ratgeber „Milch für Kinder – Einkaufsratgeber für den Genuss ohne Gentechnik“ veröffentlicht. Der Ratgeber gibt eine aktuelle Übersicht zum Einsatz von Gen-Pflanzen für Schulmilch und Babymilchprodukte. Bioprodukte werden immer ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt. Auch einige konventionelle Babymilchhersteller wie Hipp und Humana verarbeiten bereits Milch ohne Gen-Futter-Einsatz.

Mit 65 Prozent Marktanteil haben Nestlé und Danone (Milupa) den höchsten Absatz von Babymilchpulver in Deutschland. Gegenüber Greenpeace erklärten die beiden Lebensmittelkonzerne, dass Gen-Pflanzen in der Milchviehfütterung Standard sei. Eine Umstellung sei nicht in Planung.

„Durch die fehlende Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel, die mit Gen-Pflanzen erzeugt wurden, ist vielen Verbrauchern nicht bewusst, dass sie mit Nestlé,- und Danone-Produkten Gen-Milch kaufen“, sagt Birte Niebuhr. „Mit den Warn-Hinweisen unterstützen wir heute den Wunsch der meisten deutschen Verbraucher nach einer besseren Information über die Herkunft ihrer Lebensmittel.“

Der Großteil der weltweit angebauten Gen-Pflanzen wie Gen-Mais und Gen-Soja landet in den Futtertrögen von Schweinen, Kühen und Hühnern. Greenpeace setzt sich gegen die ökologisch riskante Grüne Gentechnik ein. Gen-Pflanzen gefährden die Umwelt und eine gentechnikfreie, nachhaltige Landwirtschaft. Sie können sich unkontrolliert ausbreiten und bedrohen die Artenvielfalt. Im neuen Ratgeber weist Greenpeace auch darauf hin, dass die Forschung derzeit in Gen-Milch kein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher erkennt.

Tu was! Der Einkaufsratgeber zum Download: Milch für Kinder.