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Die spanische Umweltkomödie „Federicos Kirschen“ läuft ab Donnerstag, den 13. Mai um 19.00 im Kino im 3001 in der Sternschanze in Hamburg. Am Samstag und Sonntag werden wir vor Ort sein und Fragen zu den Themen Kohlekraft und Ökostrom beantworten. Auch an weiteren Tagen kommen wir mit einem Infostand ins Kino.
In „Federicos Kirschen“ geht es um den Kampf eines alten Mannes gegen ein Kohlekraftwerk. Greenpeace unterstützt den Film, weil er dem unermüdlichen gewaltlosen Widerstand gegen eine Umweltsünde und dem zivilen Ungehorsam ein Denkmal setzt. Auch zeigt der Film, welchen Schaden Kohlekraftwerke nicht nur fürs Klima, sondern auch für die nähere Umwelt bedeuten. In Deutschland gibt es 71 Kohlekraftwerke, die jährlich rund 345 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. 25 weitere Kraftwerke sind im Bau bzw. in Planung. Eines davon baut Vattenfall direkt in Hamburg-Moorburg.
Ein Kälbchen wird geboren. Wackelig steht es auf den Beinen. Der Bauer gibt ihm den sonderbaren Namen Kyoto. So wird es bereits im zarten Alter zum Hoffnungsträger eines kleinen idyllischen Dorfes in Nordspanien, das im Schatten eines gigantischen Kraftwerks liegt. Hier lebt Federico, der sich, im festen Glauben an das Kyoto-Protokoll, dem Kampf gegen die Dreckschleuder verschrieben hat. Mit Einfallsreichtum und stoischer Beharrlichkeit zieht er zu Felde, um sein Obst, Gemüse und Land zu schützen. Erfolgreich ignoriert er, dass nicht alle im Tal seiner Meinung sind.
Ungewollt landet der schottische Autor Pol Ferguson bei seinen Recherchen über die Naturwunder Nordspaniens in dem Idyll. Er beginnt sich für Federicos Anliegen zu interessieren. Zunehmend erliegt er dem Charme der Dorfbewohner und besonders dem von Cristina. Die attraktive Spanierin lebt mit ihren Kindern und dem sonderbaren Schwiegervater, der alles angelt außer Fischen, direkt unterhalb des Kraftwerks. Ihr Bruder hat als Angestellter des Kraftwerks eigene Ansichten. Seine intensiven, aber fruchtlosen Bemühungen mit seiner Frau ein Kind zu zeugen, werfen allerdings Fragen auf... ein gefundenes Fressen für Federico.
Pol Ferguson vernachlässigt zunehmend seine eigentliche Mission und schließt sich Federicos Kampf an. Er begreift, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt. Und dann geschieht das Unfassbare: Das Kraftwerk steht still.




