Mit ihrer Aktion in der Mönckebergstraße in Hamburg lud das TfP zur 30-Jahres-Feier von Greenpeace Deutschland ein. Ort der Veranstaltung ist das Lager in Hamburg-Wilhelmsburg, direkt am Elbwasser. Vorträge und Erlebnisberichte von Greenpeace-Experten und -Aktivisten, Filme und Führungen erwarten die Besucher. Und natürlich Mitmachaktionen. Günter Vogel aus der TfP-Gruppe zu 30 JahrenGreenpeace: „ das beinhaltet das 3-Liter-Auto „SmILE“, den FCKW-freie Kühlschrank „Greenfreeze“, das sind Schlauchboote gegen Walfänger, grüner Strom von Greenpeace-Energy, das ist die SOS-Weltmeer-Tour der „Esperanza“, das ist die Energie-Kampagne „Atomkraft – Nein Danke!“, die Enthüllung der Gorleben-Akten, und das ist die Meeresbiologin Iris Menn auf Arktis-Expedition ...“

- Foto: Günter Vogel/Greenpeace Hamburg
Obwohl Rot-Grün 2002 die Laufzeiten der Atomkraftwerke begrenzt hat, wird zurzeit wieder über eine Verlängerung der AKW-Laufzeiten diskutiert. Die Medien berichten von 30 Milliarden Euro, die die Atomkonzerne dem Bund anbieten, um die geplante Brennelementesteuer zu umgehen und Laufzeitenzu verlängern. Im Herbst steht das neue Atomgesetz der Bundesregierung an. Am 18. September werden Umweltschützer verschiedener Organisationen zur bundesweiten Protestdemo „Atomkraft: Schluss jetzt!“ in Berlin zusammen treffen.
Die Greenpeacer verteilten mehr als 1000 Einladungs-Flyer zur Greenpeace-Geburtstagsfeier. Eine erfreulich große Zahl von Passanten war hieran wirklich interessiert und hat dann noch Infos zum Bus-Shuttle sowie die Übersicht über die Arbeit von „30 Jahre Greenpeace Deutschland“ mitbekommen. Über diese Flyer kamen die Greenpeacer in viele Gespräche über die Atomkraft und die von Seiten der Schwarz-Gelben-Koalition geplanten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Die Passanten waren sowohl nachdenklich als auch empört über die Regierungspläne und die Forderungen der Atomindustrie. Im Verlauf dieser Gespräche haben die TfP’ler auch eine ganze Reihe von weiterführenden Infos mitgegeben, u. a. „Kein Rückfall ins Atomzeitalter“, „Klimaschutz: Plan B 2050“ oder „Atomkraft – Energie ohne Zukunft“. Insbesondere die Kinder freuten sich auch über die Aufkleber „Atomkraft? Nein danke“.
Hier gibt es die genaue Anschrift des Aktionsmittellagers und die Übersicht über die Shuttle-Dienste.

